GNTM: Ich bin keine Nanny (Staffel 8, Folge 11)



In which there is a surprise hike, that one girl still doesn't know how to go to the bathroom unaided, and there is new evidence for the Nail Newbie's theory that there is some kind of rule that says any underwater shooting on TV must be accompanied by the song "Underwater Love".

 
Die Mädchen kommen auf Hawaii an und sind total aufgeregt. Aufnahmen von Menschen auf Flughäfen sind so ziemlich das Langweiligste, was es gibt. Der Mädchen sind natürlich, wie es sich für Models gehört, total aufgetakelt und brabbeln (nach einem Zwischenstopp am Strand mit Sponsorenkameras) begeistert im Auto von der Unterkunft ihrer Träume. Vielleicht sind sie aber nicht komplett ahnungslos, denn Lovelyn wünscht sich, dass es dort (zusätzlich zu Badewanne und Whirlpool) eine Toilette gibt. Aber wie wir in der Vorschau gesehen haben kommen sie erst mal an den Waldesrand, wo Heidi und Enrique schon auf sie warten. Heidi ist natürlich für eine Wanderung total richtig angezogen, in kurzen Shorts und mit viel zu viel Klimbim am Arm. Wenigstens sind Enriques quietschbunte Hawaii-Shirts erstmals in dieser Sendung halbwegs angebracht. Besser sehen sie deshalb auch nicht aus.

Als die Mädchen erfahren, dass sie wandern sollen - was für mich ja eines der Highlights einer Reise nach Hawaii wäre - sind sie total geschockt. Von dramatischer Musik begleitet dreht sich der Kamerablick auf einen Haufen Wanderschuhe und echt kleine Rucksäcke. Wenigstens Marie ist Pfadfinderin und freut sich, alle anderen hassen Wandern. Lovelyn erklärt zwar, dass sie gern wandere, hat aber vor dem Übernachten Angst. Kaum sind sie losgewandert findet sie es doof und würde viel lieber den ganzen Tag lang auf High Heels gehen als durch den Urwald spazieren. Maike muss unbedingt ihr Schlafkissen mitnehmen, Heidi verarscht sie.

Christine muss vorm Start auf Klo und ist verzweifelt, dabei stehen sie auf einer (bis auf ein oder mehrere Kamerateams, eine Haar- und Makeup-Crew, eine Stylistin, Enriques Fotografieassistententeam samt Windmaschine und die Fahrer) völlig menschenleeren Straße direkt neben Hunderten von Büschen. Heidi muss ihr erklären, dass sie sich einfach einen Busch aussuchen soll. Was macht das arme Kind wenn keine hilfreichen Leute um sie rum sind? Das ist nicht das erste Mal, dass sie's nicht allein auf's Klo schafft.
Außerdem bekommt sie total viele Mückenstiche, vor allem am von der Jeans-Minishorts nur halb bedeckten Po. Warum ziehen die alle keine langen Hosen an? Heidi tut so als wäre Wandern das Tollste auf der Welt und als würde sie es sogar lieben, Mücken zu zerschlagen (wird aber auch gebissen, das findet sie dann plötzlich auch nicht mehr so toll, hähä). Ich mein, ich geh auch gern wandern, aber das ist wieder mal nur Theater. Luise ist aber beeindruckt und findet das „echt ziemlich taff“ von Heidi, dass sie mitwandert.

Am Ziel sind sie sind total geschockt, dass sie tatsächlich campen müssen, sie hatten das für einen Scherz gehalten. Dabei sind da sogar Unterstände und ein Campingklo und irgendwer – sicher nicht die Mädls – hat Tonnen an Obst mitgeschleppt, also eh schon ein Luxus.

Heidi erzählt ihnen, dass sie alle eine eigene Editorial-Strecke bekommen und wie wichtig Editorials sind. Dazu sehen wir Bilder von Heidi-Editorials. Sabrina soll am Abend als Erste shooten und Heidi zeigt ihr Outfit: zwei Palmenblätter. Sabrina gibt sich gelassen. Anna Maria hofft, dass nicht alle nackt shooten müssen.
Dann wird gegrillt: Heidi packt einen Topf Kartoffeln in die Glut, die sie erst am nächsten Morgen wiederentdeckt. Dann gibt’s Marshmallows und Wurst. „Oh, in meiner Wurst ist Käse!“ schreit Sabrina, als hätte sie das noch nie gesehen. Die anderen stimmen in die Begeisterung ein. Gibt’s in Deutschland keine Käsekrainer?
Ein Funken springt aus dem Feuer auf Christines Schuh, die gleich „mein Schuh brennt!“ schreit. Na zum Glück waren das nicht die Louboutins, das hätte ein Theater gegeben! Warum liegt ums Lagerfeuer eigentlich überall Stroh?

Sabrinas Shooting: Sie wird mit diversen Blättern und Blumen bedeckt und Unterwäsche hat sie am Anfang auch noch an. Nach und nach kommen aber sowohl Unterwäsche als auch Pflanzen ab, bis sie am Ende ganz nackt zwischen zwei Bäumen posiert. Das Ergebnis sind eher Kalenderfotos als Editorial.
„Umso nackter sie ist, umso besser sieht es glaub ich aus fürs Bild“ ist Heidis grammatikalisch wie ästhetisch fragwürdige Devise. Dann erklärt uns Heidi, wie toll sie nicht sei, weil man gerade am Anfang der Karriere mit Nacktfotos aufpassen müsse und deswegen macht lieber sie’s mit ihnen, weil das ist, eine sichere Umgebung und sie achte darauf, dass es geschmackvoll werde, was sie damit unter Beweis stellt, dass sie keine Brustwarzen ins Bild lässt. Wahnsinnig nett von dir, Heidi. Noch netter wär’s natürlich, wenn sie gar keine Nacktfotos machen müssten, aber wir sind hier ja schließlich bei GNTM, natürlich müssen sie.
Die Mädchen dürfen zuschauen und Sabrina mag das nicht, dabei schauen doch bei den meisten anderen Shoots auch immer ein paar zu. Vor allem Luisa und Anna Maria sind relativ geschockt und erklären, dass sie nicht zum Playboy wollen, Sabrina ist der Meinung, dass das am Alter liegen muss. Also mit 22 ist es plötzlich voll normal, sich nackt fotografieren zu lassen? Sie erzählt zwar dauernd von ihrem angeblichen Schamgefühl, aber dass die anderen schockiert sind, versteht sie nicht. Klar ist es schlimmer, eine 16-Jährige nackt zu fotografieren als eine 22-Jährige, aber ganz ehrlich, wäre sie nicht nackt gewesen wären die Bilder vielleicht etwas besser und weniger billig geworden. Solche Bilder hab ich zuletzt bei meinem Sommerjob in der Autofabrik gesehen.

Campingdramen: Wie putz ich ohne fließend Wasser meine Zähne, das Klo ist voll. Christine, Anna Maria und Lovelyn lachen hysterisch rum wie Teenies. Was sie ja auch sind. Sabrina ist nach dem Shooting genervt, dass niemand ihre Luftmatratze aufgeblasen hat, dabei war es doch Heidi, die so großspurig angekündigt hat „wir blasen deine Luftmatratze auf“. Und Maike will nicht rücken, sodass sie fast nicht in den Unterstand passt. Sabrina findet das „total grausam“.

Am nächsten Tag ist das Klo überraschenderweise immer noch voll, Lovelyn kommt damit nicht klar. Frühstück gibt’s dann aber in einer grauenhaften Ami-Villa inmitten von golfplatzfrisierten Rasenflächen, nix mit Campingfrühstück. Pft.
Die beziehen sie dann auch, bzw. einen Bungalow daneben. Keiner will mit Maike ins Zimmer, die Musik als Maike allein ihr Zimmer bezieht kennt man sonst aus Filmen in denen gerade wer gestorben ist, aber sie freut sich über die Ruhe, was ich echt nachvollziehen kann.

Lovelyn hat das nächste Shooting und bekommt den Kalendergirl-Look für August – lange wilde Haare und knapper Leopardenprint-Body. Relativ grauslig, vor allem als Enrique sie fast ansabbert vor lauter „wow ist das sexy“. Heidi und Enrique machen das unerträgliche „ja wo ist denn Thomas“-Theater, das sie bei fast jedem Shooting machen, und prompt kommt Prinz Thomas auf einem weißen Pferd durch den Wald geritten. Lovelyn ist erleichtert, dass sie nicht mit einer Spinne shooten muss.
Sabrina findet das viel leichter als ihres. Lovelyn kommt erst mit dem Pferd nicht so gut zurecht.  Die Fotos sind irgendwo zwischen Männer- und Pferdemädchenkalender. Christine ist neidisch, sie hätt gern mit dem Pferd geshootet, weil sie 11 Jahre lang geritten ist. Als sie’s dann aber probieren darf, klappt das ungefähr so gut wie mit dem Ballett – sie soll sich aufs Pferd schwingen, hopst aber nur an seiner Flanke entlang und tritt das arme Tier. Aber „eigentlich ist es auch nicht gut fürs Pferd, wenn man da raufspringt“, also hat sie Pferd nur einen Gefallen getan.

Anna Maria shootet an einem heiligen Ort der Ureinwohner und hat zwei Krieger aus Samoa als Shootingpartner. Weil ohne ein paar kulturelle Klischees geht das alles nicht (da ist es dann wohl auch egal, dass Samoa ganz wo anders liegt und nichts mit Hawaii zu tun hat). Die beiden machen coole Feuertricks, Anna Maria fürchtet sich und geht zwischen ihnen völlig unter. Christine findet, dass sie nicht mit einem von ihnen zusammen sein könnte, weil sie Strumpfhosen anhätten, „was soll ich dazu sagen“? Was soll ich dazu sagen, Christine? Blödeste Begründung ever – außerdem sind das Tätowierungen. Anna Maria tut sich echt schwer, vor allem als sie dann mit den Männern etwas näher posieren muss – da sind echt die beiden Typen die besseren Models.

Marie hat einen Wasserfall und ein großmaschiges weißes Häkeltop über'm Bikini und ist irgendwo zwischen Männer- und Häkelmodenmagazin. Irgendwann ist das Häkeltop weg und es ist nur mehr Männermagazin. Heidi ist begeistert wir unkompliziert sie ist, schreit sie aber die ganze Zeit an, sie soll den Bauch einziehen. Marie hat jedenfalls Spaß. Dann geht sie in den Wasserfall und es kommt das obligatorische „Underwater love“. Gibt's da eigentlich eine Regel, dass man das jedes Mal spielen muss, wenn jemand im Wasser ist? Fehlt nur noch „Kaltes klares Wasser“. Sabrina und Anna Maria sind neidisch auf den Shoot und ätzen.

Luise hat ein Strandshooting, Enrique wird von einer Welle umgespült. Luise, die die ganze Zeit nicht nackt sein wollte, soll natürlich nackt shooten und macht es dann doch. Sabrina, Maike und Anna Maria lästern und finden das unehrlich von ihr. Ich find’s kurzsichtig und unnötig.
Christine kriegt Action mit einem Hubschrauber und macht einen auf Hawaii Five-0. Heidi findet es doof, dass sie mit geballten Fäusten läuft, Christine meint, Enrique hätte es ihr gesagt, er meint sie soll selbständig sein, er sei schließlich Fotograf, „keine Nanny“. Sie hat zwar mehr an als die anderen, aber manchmal ist wohl weniger mehr – Leopardenleggins und ein neonrotes Top, das ist irgendwie auch nicht das gelbe vom Ei für eine sogenannte Fashionstrecke. Dann muss sie in den Hubschrauber und Thomas ist ihr Copilot, sie soll in ihr Headset reden - das Foto sieht aus wie ein Stockfoto für ein Callcenter. Heidi findet, es war schlecht, ich auch.

Dann: Ein Casting. Maike darf nicht mit, weil sie jetzt in einem roten Badeanzug shooten muss. Immerhin darf sie mit dem Hubschrauber hinfliegen und freut sich riesig.

Sie posiert am Strand bzw. im Wasser in einem, wie gesagt, roten Badeanzug und Taucherausrüstung, was laut Enrique irgendwie James Bond sein soll. Maike findet sich nicht wirklich sexy. Sabrina lästert. (Aus unerfindlichen Gründen sind die Mädls, die ja eigentlich laut offizieller Storyline gerade beim Casting sind, doch dort und schaun ihr zu. Haben die keine Continuity-Menschen?) Dann soll sie ins Wasser laufen und kann das irgendwie nicht. Enrique, der tatsächlich jemanden hat, der ihn beim Fotografieren festhält, findet, sie laufe wie eine Ente. Heidi findet, es war alles ein bisschen mühsam.


Das Casting: Titelbild und 14-seitige Fotostrecke in einer deutschen Surferzeitschrift mit einem bekannten Surf-Fotografen. Sabrina post extrem sexy, das kann sie ja inzwischen. Die Typen sind jedenfalls begeistert. Läuft da bei jemandem etwas Sabber aus dem Mundwinkel?
Luise behauptet, keine Bikinifigur zu haben, obwohl sie grad ein Strandshooting gemacht hat. Ihr fallen keine Posen ein und sie hat einen ziemlichen Aussetzer. Thomas drückt ihr noch rein, dass sie vom Aussehen her gepasst hätte. Es ist ihm ein komplettes Rätsel.
Marie dreht dafür voll auf, macht Action und sexy Posen. Lovelyn simuliert am Surfboard stehend Surfen. Christine macht’s ihr gleich nach, surft aber laut Thomas rückwärts. Anna Maria posiert und der Fotograf findet, sie verhalte sich mit dem Surfbrett sehr natürlich. Und sie bekommt tatsächlich den Job! Surfergirl schlägt offenbar Sexbombe.
Surfer-Shooting mit Anna Maria: ziemlich coole Fotos und viel geschmackvoller als alle anderen diese Woche. Der Fotograf erfährt am Ende, dass sie 16 ist, und ist relativ schockiert.

Entscheidung ist auch am Strand. Heidi hat wieder was Schreckliches aus den 80er-Jahren an – schwarz-weißes Klavier- und/oder Zebramotiv. Ein Walk ist im Bikini, der andere in einem Strandkleid. Ich hätt jetzt ja fest damit gerechnet, dass sie in Stöckelschuhen gehen müssen, aber zum Glück dürfen sie barfuß gehen. Das Makeup ist eigenartig und extrem kantig über den Augen, die Mädls sehen alle aus, als hätten sie zwei blaue Augen.
Luise: Lob fürs Shooting, Heidi meint aber, sie meckere immer vorher und Thomas schimpft über den Totalaussetzer beim Casting. Aber sie kommt natürlich weiter.
Marie: Großes Lob für Walk und Shoot, aber Thomas meint, sie sei nicht in Bikini-Shape und schimpft, dass sie Pommes mit Mayo ist. Er ist heut irgendwie nicht sehr gut drauf, das ist ein richtiges Donnerwetter. Heidi gibt ihm recht. Wenigstens Enrique lobt sie fürs Shooting, meint aber, sie hätte Glück gehabt, dass sie das bekommen hätte, das habe sie gerettet.
Die Strandkleider find ich alle so lala, aber das von Sabrina ist schrecklich – sieht aus wie Umstandsmode. Lob fürs Shooting aber Enrique meint, sie hätte nicht genug verschiedene Gesichtsausdrücke gehabt. Sie kriegt ihre Fotos und sieht nun auch selber, wie furchtbar die sind. Prompt regt sie sich hinter den Kulissen auch drüber auf. Sie findet sie allerdings „das Schlimmste, was ich in meinem Leben glaub ich gesehen habe“, was dann doch etwas übertrieben ist. Außerdem würd ich das schön für mich behalten – das kommt weder bei den anderen Kandidatinnen besonders gut noch bei Enrique, wenn das dem zu Ohren kommt, er ist ja schließlich der Fotograf. Sie hört aber auch echt nicht auf zu meckern und ist der Meinung, diese Bilder in ihrer Mappe würden ihr alle zukünftigen Castings versauen.
Maike: Guter Walk, Heidi ist von den Fotos begeistert. Es sind die Einzigen, die nicht aussehen wie aus einem einschlägigen Kalender. Lovelyn auch weiter, trotz grünem Umstandsmodenstrandkleid. Anna Maria macht einen sehr verspielten Lauf im Strandkleid, der erste Walk im Bikini war aber schnarchig. Schimpfe wegen Fotoshooting. Der Job habe sie gerettet, meint Heidi. Ja, das Shooting war echt schlecht, aber bevor Anna Maria geht, sollten da noch ein paar andere fliegen. Christine zum Beispiel.
Christine ist berechtigterweise nervös. Thomas wirft ihr vor, dass sie vor Kunden immer noch kindlich wirke. Christine, in ihrer kindlichsten Stimme: „Echt?“ Enrique meint, ihr Shooting sei das Einfachste gewesen. Christine: „Echt?“ Heidi lobt sie trotzdem aus unerfindlichen Gründen und findet, sie habe sich gut entwickelt. Aber trotzdem wirft sie sie raus. Richtig so. Lovelyn und Christine liegen sich weinend in den Armen.

Vorschau: Musik, Tanzen, Zickerei zwischen Sabrina und Maike.

Douglas Box of Beauty April 2013

Nach langer Zeit habe ich wieder einen Boxen-Post für euch! Vielleicht kennt ihr sie schon von anderen Blogs, die Douglas-Box Österreich für April, die kam nämlich schon vorletzte Woche an, aber vorenthalten will ich sie euch trotzdem nicht.

Today I’ve got a beauty box for you, the April edition of the Douglas Box of Beauty I've talked about here and here. They tell you in advance what the full-size product will be and the brands of the accompanying samples, so you sort of know what you’re getting but not exactly. This month’s full-size product was OPI Cajun Shrimp, so that alone was reason enough to buy the box (which is less than a bottle of OPI). The sample brands also sounded like there’d be two scents max, and in the end there was only one, so yay!


Bei uns läuft das ja anders als in Deutschland, wir wissen im Voraus, was das Fullsize-Produkt sein wird sowie die Marken, von denen wir Luxusproben dazubekommen. Es ist also eine Halbüberraschung. Nachdem diesmal ein OPI.-Nagellack in Cajun Shrimp das Fullsize-Produkt war und ich maximal zwei der Proben als Duftproben einschätzte, musste ich sie natürlich haben. Das war gar nicht so leicht, denn man muss ob der limitierten Stückzahl ohnehin schon sehr schnell bestellen und diesmal musste man außerdem dauernd auf Facebook oder Douglas schauen, dass man die geheimen Verkaufszeiten nicht verpasst. Ich find dieses System sehr nervig und hoffe, dass sie es bei dem einen Testlauf belassen. Wenn ich weiß, es ist um 17h, kann ich das in meinen Arbeitsalltag einplanen, aber wenn ich permanent refreshen muss, ist das ein ziemlicher Konzentrations- und Zeitverlust. Für mich heißt das, dass Leute, die die Möglichkeit haben, den ganzen Tag auf Facebook online sein können, einen klaren Vorteil haben – ist auch nicht gerade die Fairness, die Douglas mit dem System wohl einführen wollte.
 
Aber genug davon! Sehen wir uns lieber die tolle Box an.
Links außen sind die zwei normalen Proben, die man dazubekommt, die anderen 5 waren in der Box. Ich bin sehr zufrieden mit der Auswahl.

Let's have a look at that box, shall we? 
The two smaller samples on the left are regular samples that you get with any order, the other 5 were in the box. I’m very happy with these.





Kanebo Sensai Cellular Performance: Lotion II & Emulsion II (Moist)
Die beiden Kanebo Sensai-Produkte gehören zusammen und zählten offiziell nur als eine Probe: Zuerst soll man die Gesichtslotion auftragen, dann die Emulsion. Ich werde zunehmend ein Fan von Kanebo, ich hab nämlich schon einige Proben von ihnen bekommen und sie sind immer total angenehm, wirken gut und haben einen ganz milden neutralen Geruch. Und das Design ist so schön klar und minimalistisch. Auf diese beiden bin ich daher auch schon gespannt!

The Kanebo Sensai products go together and only counted as one sample: First you apply the lotion, then the emulsion. I’ve become quite a fan of Kanebo as I’ve gotten several of their samples and they’re always great, pleasant to use, effective and have an inoffensive scent. And the design’s so clean and minimalistic. I’m looking forward to testing these!



Clarins Body Lift Cellulite Control 

Dieses Produkt habe ich schon ein paar Tage ausprobiert und kann zumindest mal berichten, dass es die Haut sehr weich macht. Nach dem Auftragen spürte ich eine Art kaltes Brennen, aber nicht unangenehm. Ich nehme an, es ist das Menthol aus der Wasserminze, aber man kann sich ja zumindest vorstellen, dass das die Lotion ist, wie sie die Cellulite-Zellen wegfrisst ;)

I’ve been testing this for a few days and one thing I can tell you is that it makes my skin feel very soft. For a while after application, there’s this sort of cold burning sensation – not unpleasant, just a bit odd. I assume it’s the menthol from the aquatic mint extract, but it’s nice to imagine it’s the lotion nibbling away at my cellulite cells ;)


nails hands feet daily ageless anti-aging handbalm

Die nails hands and feet (neue Douglas-Eigenmarke) Anti-Aging-Handcreme habe ich noch nicht probiert, da ich erst mal meine offenen Handcremes (darunter eine Kanebo) aufbrauchen möchte. Da ich aber zu trockenen Händen neige, wird sie auf jeden Fall gute Dienste leisten.

"nails hands and feet" (annoyingly without a comma) is the store’s own brand. I haven’t tried the anti aging hand lotion yet because I’ve got several hand lotions I want to finish up first (including a Kanebo Sensai one), but since my hands tend to be really dry, this will definitely come in useful.





 


Roberto Cavalli Acqua EdT

Der Duft sagt mir erwartungsgemäß nicht zu, der kommt zum nächsten Mädelsabend mit, vielleicht gefällt er ja jemand anderem.

As expected, Roberto Cavalli Acqua EdT isn’t my cup of tea, so that’s coming along to the next girls‘ night, see if anyone wants it.






 



Clarins Stretch Mark Control &
Lancaster Suractif Volume Contour regenerating night cream

Die beiden Extrapröbchen sind auch sehr nett. Clarins Stretch Mark Control hab ich noch nicht probiert (weiß nicht, wie sinnvoll es ist, das mit der Anti-Cellu-Creme zu kombinieren), aber ich kann’s auf jeden Fall brauchen. Und die Lancaster Suractif Volume Contour-Nachtcreme habe ich gleich auf meinen Wochenendtrip genommen und fand sie auch sehr angenehm.

The two extra samples are also nice. I haven’t tried the Clarins Stretch Mark Control yet – I’m not sure how much sense it would make to combine it with the anti cellulite lotion – but I can use it. I tried the night cream when I was away for the weekend and it’s nice.








 
O.P.I. Nail lacquer - Cajun Shrimp


Nun aber zum Star der Box: dem Nagellack. Cajun Shrimp ist ein tolles Rot, das ganz leicht ins Korallige geht und daher eine perfekte Frühlings- und Sommerfarbe ist. Trotzdem ist es ein Farbton, der noch als „normal“ durchgehen kann und den ich daher auch bei Gelegenheiten, zu denen ich mich etwas konservativer kleiden muss als sonst, verwenden kann. 

Für euch gibt’s ein Tragebild in den farblich fast perfekt passenden neuen Schuhen, die ich mir am Vortag bei Primark gekauft hatte. (Ok, in einem der fünf Paar Schuhe, die ich mir bei Primark gekauft hatte...)





 
But now for the main act: Cajun Shrimp is a beautiful red with a slight hint of coral, making it a perfect spring and summer colour. It’s also just "normal" enough that I can wear it on occasions where I need to dress more conservatively than usually. 

Here is a picture of it with the cute and almost perfectly matching shoes I just happened to buy at Primark the day before the box arrived. (One of five pairs, to be exact. I had a good reason for each of them.)

I didn't do "tops" and "flops" categories this time because the flop category would be empty, this box was just that good. It wouldn't be fair to put poor Roberto in there all alone, it's not his fault I don't like scents.

Diesmal hab ich den Inhalt nicht in "Tops" und "Flops" unterteilt, weil es in dieser Box für mich keine Flops gab. Und den armen Roberto ganz allein zu den Flops zu stecken wär nicht fair, er kann ja schließlich nix dafür, dass ich keine Düfte mag.

Wie gefällt euch die Box? Falls ihr sie auch bekommen habt, seid ihr auch so zufrieden? Ich finde, so kann's gerne weitergehen!

Euer Nagelnewbie

What do you think of my box? Do you have something like this in your country as well, where you know part of what you're getting in advance?

The nail newbie

Star Trek: Into Dorkness (spoiler-free)


Diesmal nur auf Englisch. Zusammenfassung: Ich hab mir gestern Star Trek Into Darkness angeschaut und kann es nur empfehlen :)


Looking all smart in their wee Starfleet uniforms (matte)
I don't think I've mentioned this, but given my other interests, you probably won't be awfully surprised to hear I'm a trekkie.

So last night I saw the new Star Trek movie, Into Darkness. Oh. My. God. Good old prime directive, new enemies, old bromance, Spock being very spocky. And that's pretty much all I can tell you without spoiling the movie, so if you haven't seen it yet (and I realise it’s only coming out in the US next week), go see it. Even if it's just because of Benedict Cumberbatch. (Note: I do not think he's the only reason you should watch it. You should watch it because it's a Star Trek movie and it's great. But I did have the feeling that several of the girls in the audience had accompanied their boyfriends mainly because of him. Hey, if it gets people who normally wouldn't dream of watching this "dorky sci-fi stuff" into Star Trek, it's all fine.)
These seem to be in dress uniform (w/o matte topcoat)

A word on Mr Cumberbatch, though. I don't usually recognise actors, which means I suck at film quizzes but makes suspension of disbelief very easy for me. When I do recognise someone, it's pretty hard, and suddenly I'm watching a movie about a hijacked train with Capt. Jean-Luc Picard and James Bond, or annoying but sweet little Dawn Summers from Buffy all mean and manipulative and coked off her head in New York (this was particularly traumatic because I really could see Dawn going off the rails like that had season six played out differently.)

Having watched and re-watched Benedict Cumberbatch as Sherlock, and given that he's got quite a distinctive look (not to mention voice), I could probably recognise him anywhere, so I was a bit worried. It is a measure of his great skills as an actor that I was able to watch the movie and not go "Sherlock in space!" or even "Benedict Cumberbatch in space!" but to see the character he was playing, and to base liking or not liking him on the character's actions, not on the fact that I like the actor.
(I did wonder what Mickey Smith from Doctor Who was doing there, so it's definitely not just me being able to immerse myself for once.)

As you can see, I dressed my nails in wee Starfleet uniforms for the occasion*. I think as long as I don't send my ring fingers on an away mission, I should be fine.

For the thumbs, I tried to recreate two of the posters. Not very detailed, of course (maybe I should get one of those watchmakers' eyepieces...), but I think you can get the general idea. On the left, we have the teaser poster with John Harrison standing amid wreckage, and on the right is the US poster with the ship falling to Earth.
















 


Do you like Star Trek? Are you going to watch it?



Live long and prosper,

The nail newbie

*I may or may not have dressed myself in a Starfleet uniform as well.











Making of:

Colours used:
Uniforms
  • h&m yellow
  • s-he 285
  • OPI - Cajun shrimp
  • LOOK - red 
  • Flormar supermatte 127
  • LOOK nailtattoo liner black
  • Boulevard de beauté 17


The red's one layer LOOK on top of two layers of Cajun Shrimp


Thumbs
  • Flormar supermatte 127
  • p2 up in the sky
  • Nola petrol
  • LOOK black
  • s-he white (115) 
  • h&m orange 




sketchy sketch
All done!

GNTM: Die magischen Louboutins (Staffel 8, Folge 10)


In which there are lots of heights and fear thereof, we hear a lot of moaning, whinging and talking behind people’s backs, and the Nail Newbie learns that nothing shows you love your child like a pair of shoes.

Ich war über’s verlängerte Wochenende weg und hatte wider Erwarten kein Internet, daher folgt die Zusammenfassung erst jetzt.

Die Action Edition beginnt mit den Mädchen in Neoprenanzügen, die in Baywatch-Slow-Mo über den Strand auf Heidi und einen Fotografen zulaufen, der sie ausführlich beäugt und grinst.
Sie müssen mit einem Jetlev über’s Wasser fliegen – das ist eine Art Weste mit einem langen Schlauch dran, der Wasser einsaugt und durch düsen an der Rückseite der Weste ausstößt, steuerbar durch Handgriffe. Sieht extrem cool aus, wie ein Raketenrucksack oder so, das würd ich gern mal probieren! Anna Maria freut sich, Carolin motzt, Lovelyn meldet sich als Erste. Sabrina ätzt aus dem Off und beklagt sich, dass sie das nur getan habe, um Heidi zu beeindrucken – nur um dann die restliche Folge bei jeder Gelegenheit vor Heidi zu betonen, wie toll sie das nicht alles fände und wie viel Spaß es ihr nicht mache.

Es ist offenbar recht schwer, die meisten Mädls schlucken nämlich erst mal Salzwasser. Lovelyn tut sich schwer, Sabrina grinst schadenfroh, dann schafft sie’s aber doch hoch und sieht auf dem Foto zumindest einigermaßen aus wie aus einem Bond-Film. Sie fand’s aber richtig schlimm und die anderen fürchten sich. Sabrina ätzt aus dem Off und auch bei den anderen. Christine findet das nicht gut, weil sie jetzt offenbar mit Lovelyn befreundet ist. Sabrina ätzt aus dem Off. Sabrina geht als nächste (Heidi: „Du bist nicht so ein Schisshase.“) und kommt zwar halb hoch, schluckt dann aber Wasser. Die anderen ätzen aus dem Off. Dann fliegt sie aber doch, am Ende fällt sie rückwärts in Wasser, taucht mit Daumen hoch grinsend wieder auf, Luise ist angewidert, Heidi ist begeistert. Sie erklärt den Mädls, dass es nicht schlimm sei, die anderen sind angepisst. Sabrina jammert aus dem Off, weil sich niemand mit ihr freut. Christine fasst es für Carolin und Lovelyn gewohnt wortgewandt zusammen: „Sie hat jetzt nicht gesagt so „ja nee, ist voll leicht“ aber ich finde halt, dass man trotzdem nicht so sagen sollte ‚oh, das ist voll leicht‘“.
Anna Maria kann nicht gut schwimmen, fliegen schon, das Foto sieht halt eher nach Urlaubsfoto aus, bei Maike und Marie auch. Christine will ohne Neoprenanzug im Bikini fliegen, Maike findet das doof, Heidi gut. Sie bewegt auch die Beine in der Luft, das Foto find ich trotzdem mittelmäßig. Carolin hat richtig Angst, vor allem weil sie ohne Brille nicht viel sieht, die Nachbearbeitung lässt mal alles verschwimmen, ganz originell. Sie kriegt zwischendurch fast Panik, kommt dann aber in die Luft und das Foto ist auch ganz gut. Luise hat Angst, hebt aber ohne Wasserschlucken ab und ist eine der wenigen, die wirklich gut Gesichtsausdrücke anbieten, allerdings winkt sie auch zwischendurch wie die Queen. Heidi lobt sie sehr, Sabrina ätzt aus dem Off, dass sie die Angst nur vorgetäuscht hätte, um nachher als Beste dazustehen. Nützt ihr nix, Luise war die Beste und darf mit jemand Berühmtem Designerschuhe shoppen gehen. Sabrina findet das doof und unfair, weil sie ja den meisten Spaß gehabt hätte. Die Berühmtheit ist nur Lena Gercke, die Stiefel, die Luise sich aussucht, sind aber cool.

Dann will Pro7 Tränen sehen! Die Mädchen bekommen Post von zu Hause – Briefe, Fotos, bedruckte T-Shirts, Videobotschaften und so. Alle freuen sich entsprechend. Nur Christine bekommt keine besondere persönliche Botschaft, sondern blitzblaue Louboutins. Anstatt tief enttäuscht zu sein, dass ihre Eltern ihr sonst nichts zu sagen haben, verliert sie fast die Fähigkeit zu sprechen, als sie versucht, Lovelyn zu erklären, was Christian Louboutin-Schuhe sind. Die rollt etwas mit den Augen und versucht dann, ihr Lachen so aussehen zu lassen, als würde sie mitkreischen, als Christine ihr heulend um den Hals fällt: „Oh mein Gott, Lovelyn, oh mein Gott, meine Schuhe!“ „Wolltest du die haben?“, versucht Lovelyn sie zu verstehen. „Nein, aber die sind so schön!“ Lovelyn ist vor allem vom Preis schockiert – der, ganz classy, noch auf der roten Schuhsohle klebt. Christine weiß nicht, was ihre Eltern ihr hätten Schöneres schenken können. Außer vielleicht eine Tasche, „das wär auch schön gewesen“. Den restlichen Abend kreischt sie nur rum, dass sie Louboutins bekommen habe und wie toll das sei. Und dass sie mit ihnen im Bett schlafen werde. „Meine ersten Louboutins!“ Ausnahmsweise passt die Musikauswahl: Material Girl. Die anderen wundern sich etwas.

Nächster Tag: Noch ein Fotoshooting. Sie fallen in schwarzen Catsuits, absurd langen schwarzen Fingernägeln, langen Haaren und buntem Makeup vom Dach. Oliver S. darf fotografieren – ist das nicht der Fotograf, der für Pro7 alle GNTM-Fotos macht? Thomas macht vor, wie man im Harnisch runterfällt – man hat nur ein paar Sekunden zum Posen. Anna Maria ist als Erste dran. Beim ersten Fall schreckt sie sich, dann läuft’s aber richtig gut. Thomas und Enrique stehen am Dach und machen unnötige und unlustige Späße. Luise legt sich immer eine Anfangspose zurecht, breitet dann aber beim Fallen in einer „ne, das geht nicht, ich geb auf“-Geste aus. Nicht besonders toll. 
Marie hat Höhenangst und ist unglücklich. „Du hast Höhenangst? Dann hast du doch Glück, es hätte noch höher sein können“, meint Heidi ganz sensibel. „Kann ich vielleicht nicht so schnell runterfallen?“, fragt sie. „Ich glaube, es gibt nur eine Geschwindigkeit beim Fallen“, stellt Heidi ihre Kenntnis von Galileis Fallgesetzen unter Beweis. Marie ist furchtbar nervös, Heidi findet die Fotos nicht gut. „Also ich will dir keine Angst machen, aber es war ganz schlimm“, beruhigt sie Carolin nachher. 
Sabrina posiert wie ein Einser und das Foto sieht aus wie aus Mission Impossible. Lovelyn posiert auch gut, die Fotoauswahl versteh ich aber nicht. Heidi erwartet, dass Maike, das „verrückte Huhn“, auch „verrückt runterhopsen“ werde. Tut sie zwar nicht, die Posen und das Foto sind aber gut.
Carolin hat richtig Angst, mehr als am Vortag. „Ich war ja gestern auch schon ziemlich hoch mit dem Teil, aber da konnt ich’s wenigstens nicht sehen.“ Als sie oben hängt, bittet und fleht sie, es nicht machen zu müssen. Thomas versucht, ihr Mut zuzusprechen. Normalerweise redet man Leuten ja gut zu, dass sie nicht springen... Nach dem ersten Fall geht’s ihr noch schlechter. Sie überlegt, ob sie es nochmal versuchen soll, entscheidet sich dafür aber pfriemelt sich beim Hochfahren die künstlichen Nägel ab, weil das Anhalten damit wehtue und sie Angst habe. Heidi kennt sich nicht aus, weil sie ja posen soll und sich nicht festhalten. Das Foto ist so lala. 
Christine turnt schon beim Hochziehen herum (zur Abwechslung macht sie aber keine Brücke) und erklärt oben freudestrahlend Thomas „Ich hab Schuhe geschenkt bekommen!“ – „Ehrlich, was denn für welche?“ – „Louboutins! Meine Allerersten...“ Wir sehen nochmal die Freudenszenen in der Rückblende, als hätten wir die vergessen können. Und die Schuhe sind offenbar magisch, denn sie macht gute Fotos.

Am Abend gibt’s noch mal Laufstegtraining, diesmal Erin Heatherton mit einem „basic walk“. Sie bekommen von ihr Jeans in Größen 25 und 26 und es gibt Zoff. Christine will Maikes 26er haben, weil sie „mit meiner Hüfte“ (das klingt immer als hätt sie einen Hüftschaden, die alten Damen in der Physiotherapie reden immer von ihren Hüften) nicht in die 25 reinkomme. Die 26 schlackert an Maikes Beinen tatsächlich etwas, sie meint aber, dass das oben nicht so sei und denkt nicht daran, zu tauschen. Die anderen sind genervt, Sabrina ätzt aus dem Off. Christine jammert weiter; ihr Hauptargument ist, dass sie 5 cm größer sei – allerdings sei Maike auch dünn „und ich so fett“. Ach Mädchen, du bist nicht fett. Du kommst vielleicht in eine 25er-Jeans schwer rein, aber fett bist du wirklich nicht. Bei meiner Jeansgröße würdest du wahrscheinlich in Ohnmacht fallen, in eine 25 pass ich mit einem Bein rein. Am Ende will ihr Maike die Hose geben, aber jetzt will Christine nicht mehr und zwängt sich schlussendlich doch in die 25er. Das Training wird eher kurz gezeigt, dann gibt’s Autogramme und Christine ist wieder glücklich.

Der Livewalk ist diesmal über dem Laufsteg schwebend als „sogenannte Fashion-Samurais“ (Zitat Heidi). Maike sagt, dass sie nur wissen, dass sie laufen müssen und vermuten, dass Entscheidung ist, das aber nicht wissen. Echt, werden die so im Dunkeln gehalten? Dann erfahren sie’s aber wohl, denn sie bekommen eine Generalprobe mit Enrique. Rolle rückwärts ist offenbar Pflicht, der Rest der Choreo ist frei. Carolin hat Angst vor der Rolle rückwärts, weigert sich und fängt an zu heulen. Enrique ist verärgert. Marie hat auch Angst, Enrique ist echt genervt, aber sie versucht es zumindest – aber knallt mit dem Kopf gegen die Kamera. Sie fängt an zu heulen, weil „ich kriege seit 17 Jahren kriege ich jeden Tag mindestens drei Mal was in die Fresse oder mir tritt jemand auf den Fuß.“ Anna versteht das nicht: „Mir wurde auch schon oft auf den Fuß getreten, aber das ist noch kein Grund zum Weinen.“ Lovelyn steht ihr bei und versucht dabei, nicht zu lachen. Sie hat’s nicht leicht diese Folge...

Heidi erzählt den Mädchen, dass es nächste Woche nach Hawaii geht, was sie noch mehr anspornt. Wie, bei langweiligen Destinationen strengt ihr euch nicht so an?

Luise: guter Walk, gute Fotos, weiter. Maike geht in der Luft, was ich persönlich etwas eigenartig finde und Heidi hätte sich was Verrückteres vorgestellt. Gutes Dachfoto, weiter.  
Marie: Walk so lala, sie erklärt, dass sie sich fürchtet. Heidi fragt sich laut, wie das denn beim Finale wäre, wenn sie wieder so schweben wie letztes Jahr. Dann fragt Enrique wegen der Reaktion beim Training, sie erklärt wieder, dass immer nur sie was ins Gesicht kriegt. Heidi erklärt ihr, dass sie auch dauernd den Lockenstab ins Gesicht kriege und sich schon x-Mal die Zehen gebrochen habe, was Marie ziemlich imponiert. Dann gibt sie sich den Todesstoß, indem sie sagt „ich fühl mich einfach so als wär ich immer fehl am Platz“, Thomas interpretiert das, wie könnte es anders sein, als „du fühlst dich als wärst du hier fehl am Platz?“, sie widerspricht aber auch nicht. „Warum?“, fragt Heidi. „Weil ich immer irgendwas abkrieg. Dass ich irgendwie jedem im Weg stehe, das kommt mir so vor.“ Heidi schöpft aus dem Vollen und spricht philosophisch: „Vielleicht stehst du dir manchmal selber im Weg.“ Konkretes und Bildliches, das können sie irgendwie alle nicht auseinanderhalten. Natürlich wird die Entscheidung aufs Ende vertagt.  
Lovelyn und Anna Maria kommen problemlos weiter. Anna Maria freut sich: „Endlich mal Sonne, Strand und – ähm, ja.“ Ja, Meer gibt's dort auch. 
Dann ist Carolin dran, die eine unmögliche Daunenweste anhat und keine Rolle rückwärts macht. Sie bekommt Schelte von Heidi, die sich nach den Fotokatastrophen wenigstens einen guten „Walk“ gewünscht hätte, und wird nach hinten geschickt.
Christine macht eine Zirkusartistenshow und siehe da, da ist sie: die Luftbrücke. Heidi ist beeindruckt und Christine bekommt fettes Lob.  
Sabrina turnt auch herum und gibt bei Heidis Lob eine 1A-Demonstration von falscher Bescheidenheit – ihr wisst schon, dieser „ach, das wär doch gar nicht nötig gewesen (denn ich hab’s ja eigentlich nicht anders erwartet)“-Blick nach oben mit schiefgelegtem Kopf und einem verschämten Lächeln. Heidi bezeichnet es als „sexy martial arts“, ihre Version davon wirkt aber, als hätte sie was anderes (und wesentlich Zackigeres) gesehen als ich.

Dann ist Entscheidung zwischen Marie und Carolin. Christine flennt jetzt schon mal wie ein Schlosshund, was wieder zur beliebten Situation führt, in der die, die eher Grund zum Weinen hätten (wenn man davon ausgeht, dass sie gern in der Show sind), jemanden trösten müssen, der eh weiter ist. Christine weint - was sag ich, schluchzt! - wie ein kleines Kind. Sabrina ätzt überraschenderweise mal nicht aus dem Off (sieht aber aus, als tät sie's gern).
Heidi fragt Carolin, ob sie an dem Tag wirklich gekämpft habe – Achtung, Fangfrage! Als sie „ja“ sagt, zweifelt Heidi nämlich laut daran, dass es fürs Topmodelsein reicht, wenn das schon ihr Bestes gewesen sei. Thomas will wohl eher beide heimschicken. Am Ende geht dann Carolin, Marie ist weiter.

Vorschau: Stereotypen, Campen, Feuer, brennende Schuhe (zum Glück nicht Christines Louboutins!) Nacktshootings, Christine weint.





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